Organisatoren

Verband Schweizer Wissenschafts Olympiaden
Schweizer Biologie-Olympiade
Universität Bern

Informationen zur Internationalen Biologie-Olympiade IBO

Inhaltsverzeichnis

Zu den Biologie-Olympiaden

Zahlen zur Biologie-Olympiade

Zu den Biologie-Olympiaden

Die Wissenschafts-Olympiaden

Die Internationalen Wissenschafts-Olympiaden sind Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler im Mittelschulalter (ca. 14-19 Jahre) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Schweizer Mittelschüler und Mittelschülerinnen nehmen seit 1987 daran teil, seit 1999 auch an den Internationalen Biologie-Olympiaden. Weitere Disziplinen in der Schweiz sind Chemie, Informatik, Mathematik, Philosophie und Physik. Die Wissenschafts-Olympiaden gehen auf Schülerwettbewerbe in Zentraleuropa zurück und wurden unter der Schirmherrschaft der UNESCO 1959 ins Leben gerufen. Der Teilnehmerkreis weitete sich rasch aus und umfasst heute alle fünf Kontinente. Den Verantwortlichen der Wissenschaft-Olympiaden ist es ein Anliegen, möglichst vielen Jugendlichen einen Einblick in das entsprechende Fach zu geben und den Austausch zu fördern.

Geschichte der Internationalen Biologie-Olympiade 2013

Seit 1999 Jahren nehmen Schweizer Mittelschülerinnen und Mittelschüler an der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) teil. Die Schweizer Ausscheidungen zur IBO werden vom Verein «ibo|suisse» als Schweizer Biologie-Olympiade (SBO) organisiert. Der Verein hat zusammen mit dem Verband der Schweizer Wissenschafts-Olympiaden (VSWO), dem Dachverband aller Schweizer Wissenschafts-Olympiaden, im November 2006 dem Komitee der Internationalen Biologie-Olympiade seine Kandidatur zur Durchführung der Internationalen Biologie-Olympiade 2013 in der Schweiz unterbreitet. 2008 entschied die Vollversammlung der IBO, die 24.IBO in der Schweiz auszutragen. Die Gastgeber-Universität Bern und das damalige Staatssekretariat für Bildung und Forschung – heute Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation – bestätigten daraufhin die Durchführung der IBO 2013 in Bern.

Internationale Biologie-Olympiade 2013

Die IBO 2013 ist die erste internationale Wissenschafts-Olympiade, die in der Schweiz stattfindet. Die besten Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt werden sich vom 14. bis 21. Juli 2013 in einem hochstehenden Wettbewerb in den verschiedenen Teildisziplinen der Biologie in Theorie und Praxis messen. Die gesamte Palette der Biologie von Evolutionsbiologie über Genetik bis hin zur Ökologie wird geprüft (mehr unter "Prüfungen"). Die IBO wird jährlich in einem anderen Land ausgetragen. Siehe auch auf der Webseite unter Menu "IBO" und auf der Webseite der zentralen Organisation.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stammen aus 62 Ländern. Aus jedem Land nehmen je vier Schülerinnen oder Schüler, Siegerinnen und Sieger der nationalen Biologie-Olympiaden teil. Zur Delegation gehören auch mindestens zwei Jury-Mitglieder als Begleitpersonen, die in ihrem Land in Forschung, Lehre und/oder als Beamte im Erziehungsministerium tätig sind. Insgesamt werden rund 500 internationale Gäste nach Bern kommen. Betreut werden sie von etwa 70 Freiwilligen.

Trägerschaft und Organisation der IBO 2013

Als Co-Organisatoren treten die Universität Bern und der VSWO auf, welcher die Aufgabe zusammen mit seinem Mitglied «ibo|suisse» wahrnimmt. Der Verband Schweizer Wissen-schafts-Olympiaden (VSWO) ist der nationale Dachverband der sechs Fachorganisationen Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Philosophie (als assoziiertes Mitglied) und Physik und ist an der Universität Bern angesiedelt. Er wird durch Spenden drittfinanziert und übernimmt übergeordnete Aufgaben in Management, PR, Administration und Fundraising.
Ein Lenkungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern sämtlicher beteiligten Institutionen fungiert als zentrales Leitungsgremium, dessen Vorsteher als Chairman des Organization Committee amtet. Operativ wird die IBO 2013 von zwei Co-Projektleitern geführt.

  • Chairman Organization Committee: Dr. med. Matthias Wenger, Vorstandsmitglied VSWO
  • Wissenschaftlicher Projektleiter: Prof. Dr. Daniel Wegmann
  • Administrative Projektleiterin: Irène Steinegger-Meier, M. Sc.

Schweizer Biologie-Olympiade – Selektion auf nationaler Ebene

Das Selektionsverfahren der Schweizer Biologie-Olympiade (SBO) findet in drei Stufen statt:

  • 1. Runde: Sie steht allen interessierten Mittelschülerinnen und Mittelschülern offen. Die Prüfung wird vom Verein «ibo|suisse» zur Verfügung gestellt, über die Biologie-Lehrer in der Schule vorgelegt und schliesslich korrigiert. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler können anschliessend an die Vorbereitungswoche im November teilnehmen, einer Intensiv-Woche, in der Basiswissen und weitergehende Kenntnisse der Biologie vermittelt werden.
  • •2. Runde: Eine weitere Prüfung folgt im Januar. Die 20 Besten können sich für die letzte Selektionsstufe qualifizieren.
  • 3. Runde: Sie wird in Form der SBO-Woche abgehalten, an der mehrere praktische Prüfungen mit eingestreuten theoretischen Fragen durchgeführt werden. Die SBO-Woche ist das Finale der Schweizer Biologie Olympiade. Am Schluss werden die vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Internationale Biologie-Olympiade auserkoren.

Zahlen zur Biologie-Olympiade

Anzahl der Teilnehmenden

Die nationale Biologie-Olympiade ist in der Schweiz die zweitjüngste Wissenschafts-Olympiade, doch mit über 1000 Teilnehmenden in der ersten Runde derzeit die grösste.

Anzahl Teilnehmer an der ersten Runde der Schweizer Biologie-Olympiade seit Beginn



Die wachsende Teilnahme hat mit der fortlaufenden Verbesserung der Organisation, der Professionalisierung durch den Dachverband, der für die Finanzierung- und Koordinationsaufgaben in Bezug auf Medien zuständig ist, zu tun. Ebenfalls mit den immer breiter gestreuten Informationen zu den Wissenschafts-Olympiaden, allen voran in der Biologie.

Schweizer Medaillenspiegel

Die Vorbereitung zu den internationalen Wissenschafts-Olympiaden wird laufend besser und effizienter. So wird das Schweizer Selektionsverfahren jedes Jahr verbessert, optimiert und auf die Jugendlichen im Hinblick auf die spezielle Wettbewerbssituation an den Internationalen Biologie-Olympiaden zugeschnitten. Die Schülerinnen und Schüler werden gefördert – nicht nur durch Vorlesungen und Praktika sondern auch durch den Austausch mit ihren Mentoren und untereinander. In diesem Rahmen entsteht der wichtige Gemeinschaftssinn, Freundschaften werden geschlossen und ein eingespieltes Team, das sich gegenseitig motiviert, anspornt und unterstützt, reist schliesslich an die Internationale Biologie-Olympiade weiter.
Dies führt dazu, dass nebst den zunehmenden Teilnehmerzahlen auch die Medaillenernte eine positive Entwicklung erfährt.

Anzahl international gewonnene Medaillen von Schweizer Teilnehmenden

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